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Für einen Amarone werden die Trauben nach der Lese mehrere Monate auf Matten oder in Kisten getrocknet, das sogenannte Appassimento. Dadurch konzentrieren sich Zucker und Aromen, bevor der Wein trocken vergoren wird.
Ein Amarone della Valpolicella basiert vor allem auf Corvina, ergänzt durch Rondinella und weitere lokale Sorten. Die getrockneten Beeren geben ihm seine Dichte.
Ein Amarone stammt aus dem Valpolicella-Gebiet in Venetien nahe Verona. Er trägt die Klassifikation DOCG und zählt zu den kräftigsten Rotweinen Italiens.
Ein Amarone ist voll, wärmend und samtig, mit hohem Alkoholgehalt und Aromen von getrockneten Kirschen, Pflaumen, Schokolade und Gewürzen. Trotz der Fülle bleibt er meist trocken.
Zu einem Amarone passen Schmorgerichte, Wild, gereifter Hartkäse und dunkle Braten. Er wird bei etwa 18 Grad serviert und eignet sich auch als kräftiger Wein zum Ausklang eines Menüs.









