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Die Restsüße entsteht meist dadurch, dass die Gärung vor dem vollständigen Zuckerabbau gestoppt wird oder die Trauben stark eingedickt sind, etwa durch Edelfäule, Trocknung oder späte Lese.
Dazu zählen deutsche Beeren- und Trockenbeerenauslesen, französischer Sauternes, ungarischer Tokaji sowie verstärkte Weine wie Portwein oder süßer Sherry.
Dessertweine sind deutlich süß bis sehr süß und tragen oft Aromen von Honig, Aprikose, Dörrobst oder kandierten Früchten.
Klassisch begleiten Dessertweine Cremedesserts, Obstkuchen und Blauschimmelkäse, wobei der Wein süßer sein sollte als die Speise.
Die meisten Dessertweine schmecken gut gekühlt bei etwa 8 bis 12 Grad, sehr üppige Varianten dürfen leicht wärmer sein.









