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An dunklen Plätzen verdunstet weniger Wasser, deshalb wird seltener gegossen als an hellen Standorten. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben gut antrocknen, da Staunässe im Schatten besonders leicht zu Wurzelfäule führt. Eine Fingerprobe in der Erde zeigt zuverlässig, ob gegossen werden muss.
Arten wie Zamioculcas oder Bogenhanf kommen mit wenig Licht und der hohen Luftfeuchte im Bad gut zurecht. Ganz ohne jede Lichtquelle wächst allerdings keine Pflanze dauerhaft. In fensterlosen Räumen hilft eine Pflanzenlampe oder ein regelmäßiger Standortwechsel an einen helleren Ort.
Ja, schattenverträgliche Arten wachsen an dunklen Standorten deutlich langsamer und bilden weniger neue Blätter, weil weniger Licht für die Photosynthese zur Verfügung steht. Panaschierte Sorten verlieren im Schatten oft ihre Zeichnung und werden einfarbig grün. Dafür brauchen sie insgesamt weniger Pflege.
Spezielle Pflanzenlampen mit passendem Lichtspektrum können fehlendes Tageslicht gut ausgleichen und ermöglichen Grün auch in innen liegenden Räumen. Normale Zimmerbeleuchtung reicht dafür meist nicht aus. Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich die Beleuchtungsdauer bequem auf die Pflanze abstimmen.
Die Grünlilie verträgt wenig Licht und ist zugleich ungiftig für Hunde und Katzen. Beliebte Schattenpflanzen wie Efeutute und Zamioculcas sind dagegen giftig und sollten für Tiere unerreichbar stehen. Vor dem Kauf lohnt sich der Blick auf die Verträglichkeit der jeweiligen Art.









