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Ein Alpenveilchen gießt man am besten von unten über den Untersetzer, damit die empfindliche Knolle und die Blätter nicht nass werden. Nach etwa fünfzehn Minuten gießt man überschüssiges Wasser ab, denn Staunässe lässt die Knolle faulen. Der Ballen sollte gleichmäßig feucht, aber nie durchnässt sein.
Ein Alpenveilchen blüht am längsten an einem hellen, aber kühlen Platz ohne direkte Heizungsluft. Temperaturen um zwölf bis sechzehn Grad sind ideal, ein kühles Schlafzimmer oder Treppenhaus passt gut. Warme, trockene Zimmerluft verkürzt die Blüte dagegen deutlich.
Als Zimmerpflanze blüht das Alpenveilchen vor allem von Herbst bis ins Frühjahr und bringt Farbe in die dunkle Jahreszeit. Regelmäßiges Entfernen verwelkter Blüten und Blätter samt Stiel fördert immer neue Knospen. Die Stiele dreht man dabei vorsichtig heraus, statt sie abzuschneiden.
Nach der Blüte zieht das Alpenveilchen ein und legt eine Ruhephase ein, in der das Gießen stark reduziert wird. Die Knolle lagert kühl und trocken über den Sommer und wird im Spätsommer wieder angegossen. Mit etwas Geduld treibt sie dann erneut aus und blüht wieder.
Neben dem Zimmer-Alpenveilchen gibt es winterharte Wildarten wie das Herbst-Alpenveilchen, die im Garten unter Gehölzen gedeihen. Sie bleiben kleiner, kommen aber Jahr für Jahr wieder und bilden schöne Teppiche. Ein humoser, durchlässiger Boden im Halbschatten sagt ihnen zu.









