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Einjährige Beetpflanzen wie Tagetes oder Zinnien blühen eine Saison lang sehr üppig und müssen jedes Jahr neu gesetzt werden. Mehrjährige Stauden treiben dagegen jedes Frühjahr erneut aus und werden von Jahr zu Jahr kräftiger. Eine Mischung aus beidem sorgt für eine dauerhafte Grundstruktur mit wechselnden Farbakzenten.
Der richtige Abstand hängt von der Endgröße der jeweiligen Art ab und steht meist auf dem Etikett. Zu eng gesetzte Pflanzen konkurrieren um Licht und Nährstoffe und werden anfälliger für Pilzkrankheiten. Als Faustregel gilt, lieber etwas mehr Platz zu lassen, da die Pflanzen im Laufe der Saison zusammenwachsen.
Vor der Pflanzung wird der Boden tiefgründig gelockert und von Wurzelunkräutern befreit. Reifer Kompost oder gut verrotteter Mist verbessert die Nährstoffversorgung und die Bodenstruktur. Schwere Böden lassen sich mit Sand durchlässiger machen, damit sich keine Staunässe bildet.
Durch die Kombination von Arten mit unterschiedlichen Blühzeiten blüht das Beet von Frühling bis Herbst ohne Lücken. Frühblüher wie Tulpen, Sommerstauden und Herbstastern lösen sich nacheinander ab. Ein Pflanzplan mit gestaffelten Blütezeiten verhindert kahle Phasen.
Ungefüllte Blüten von Sonnenhut, Fetthenne, Cosmeen und Duftnessel liefern Bienen und Schmetterlingen reichlich Nektar und Pollen. Gefüllte Sorten sind für Insekten oft wertlos, weil der Nektar schwer erreichbar ist. Eine bunte Mischung heimischer Arten unterstützt die Vielfalt im Garten.









