null
Führe dieses Gespräch mit Piqit weiter oder starte einen neuen Chat.
Für eine dichte Hecke werden meist zwei bis drei Pflanzen pro laufendem Meter gesetzt. Starkwüchsige Sorten brauchen etwas mehr Raum, schmale Sorten dürfen enger stehen. Ein vorbereiteter, gelockerter Pflanzgraben erleichtert das Anwachsen erheblich.
Ein Schnitt pro Jahr nach der Blüte im Juni reicht meist aus, kräftige Hecken vertragen einen zweiten Schnitt im Spätsommer. Statt einer Heckenschere ist eine Astschere sinnvoll, weil sie das Zerschneiden der großen Blätter vermeidet. So bleiben die Schnittflächen sauber und braune Blattränder werden vermieden.
Für hohe, blickdichte Hecken eignen sich kräftige Sorten wie Rotundifolia oder Novita. Kompakte Sorten wie Genolia oder Herbergii bleiben schmaler und passen zu niedrigeren Hecken. Die Sortenwahl richtet sich nach der gewünschten Endhöhe und der verfügbaren Breite.
Alle Pflanzenteile des Kirschlorbeers sind giftig, besonders die Samen in den Früchten. Beim Verzehr drohen Vergiftungserscheinungen bei Menschen und Tieren. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist deshalb Vorsicht geboten, und Schnittgut gehört nicht auf die Weide.
Die meisten Kirschlorbeer-Sorten sind gut winterhart und behalten ihr Laub. In strengen Wintern kann Frosttrocknis auftreten, wenn die Pflanze bei gefrorenem Boden über die Blätter Wasser verliert. Ein Gießen an frostfreien Tagen und ein windgeschützter Standort mindern dieses Risiko.









