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Buchsbaum wächst an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Vollsonnige Lagen werden vertragen, brauchen dort aber gleichmäßige Feuchtigkeit, damit die Blätter nicht bräunen. Auch tiefer Schatten wird toleriert, das Wachstum fällt dann jedoch deutlich langsamer aus.
Buchsbaum gedeiht am besten in humosem, durchlässigem und kalkhaltigem Boden. Staunässe verträgt die Pflanze nicht, deshalb hilft bei schweren Böden eine Beimischung aus Sand oder Kies. Ein leicht alkalischer pH-Wert kommt dem Gehölz entgegen.
Der Buchsbaumzünsler ist der wichtigste Schädling am Buchsbaum. Regelmäßiges Absuchen der Triebe ab dem Frühjahr deckt Raupen und Gespinste früh auf. Bei Befall helfen das Ausschneiden befallener Stellen und Präparate mit Bacillus thuringiensis, während Pheromonfallen den Flug der Falter anzeigen.
Buchsbaum hat einen hohen Stickstoff- und Kaliumbedarf. Eine Gabe im Frühjahr und eine zweite im Frühsommer versorgen die Pflanze über die Saison. Spezieller Buchsbaumdünger oder gut verrotteter Kompost beugen der typischen Gelbfärbung der Blätter vor.
Buchsbaum lässt sich gut im Kübel ziehen und dort in Form schneiden. Wichtig sind ein Gefäß mit Abzugsloch, eine Drainageschicht und regelmäßiges Gießen, da Kübelerde schneller austrocknet. Im Winter schützt eine Ummantelung des Topfes die Wurzeln vor Frost.









