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Wurzelnackte Beerensträucher werden am besten im Herbst gepflanzt, dann wachsen sie bis zum Frühjahr gut ein. Containerware lässt sich das ganze Jahr über setzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Der Herbst bleibt wegen der feuchten, noch warmen Erde besonders günstig.
Die meisten Beerensträucher tragen an einem sonnigen bis halbschattigen Platz am reichsten. Viel Licht sorgt für süße, aromatische Früchte, während zu viel Schatten den Ertrag mindert. Ein humoser, gleichmäßig feuchter Boden unterstützt kräftiges Wachstum.
Der Schnitt richtet sich nach der Art. Schwarze Johannisbeeren fruchten am einjährigen Holz und werden regelmäßig verjüngt, Sommerhimbeeren tragen an den vorjährigen Ruten. Das Entfernen alter, abgetragener Triebe hält die Sträucher gesund und ertragreich.
Der Abstand hängt von der Wuchsform ab. Johannis- und Stachelbeeren brauchen etwa einen bis eineinhalb Meter, kräftige Himbeerreihen etwas weniger innerhalb der Reihe. Ausreichend Abstand sorgt für Luft, Licht und weniger Pilzbefall.
Viele Johannis- und Himbeeren sind selbstfruchtbar und tragen auch einzeln. Bei Heidelbeeren und einigen Stachelbeersorten erhöht eine zweite Sorte in der Nähe den Ertrag deutlich. Insektenfreundliche Blüten im Garten fördern zusätzlich die Bestäubung.









