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Der Bogenhanf speichert Wasser in seinen dicken Blättern und kommt daher mit sehr wenig Wasser aus. Im Sommer genügt es, etwa alle zwei bis drei Wochen zu gießen, im Winter oft nur einmal im Monat. Zu häufiges Gießen ist die häufigste Ursache für Fäulnis an der Basis.
Der Bogenhanf gedeiht an hellen wie an halbschattigen Plätzen und toleriert sogar dunklere Ecken. An hellen Standorten wächst er kräftiger und die Blattzeichnung bleibt intensiver. Direkte pralle Sonne verträgt er nach langsamer Gewöhnung ebenfalls.
Vermehren lässt sich der Bogenhanf durch Teilung des Wurzelstocks oder über Blattstecklinge. Für Stecklinge wird ein Blatt in Stücke geschnitten und angetrocknet, bevor es in Anzuchterde gesteckt wird. Die Teilung ist die schnellere Methode und erhält bei bunten Sorten die Blattzeichnung.
Je nach Art erreicht der Bogenhanf zwischen 20 und 100 Zentimeter Höhe. Aufrecht wachsende Sorten wie Sansevieria trifasciata bilden hohe, schwertförmige Blätter, während niedrige Rosettensorten kompakt bleiben. Das Wachstum verläuft eher langsam.
Der Bogenhanf enthält Saponine und gilt für Katzen und Hunde als leicht giftig. Werden Blätter angeknabbert, kann das zu Erbrechen und Durchfall führen. In Haushalten mit neugierigen Tieren sollte die Pflanze daher erhöht oder außer Reichweite stehen.









