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Die meisten Blumenzwiebeln bevorzugen einen durchlässigen, nicht zu nassen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Staunässe lässt die Zwiebeln leicht faulen, daher hilft bei schweren Böden eine Drainageschicht aus Sand. Frühblüher wie Krokusse und Narzissen vertragen auch Standorte unter Laubgehölzen, weil sie vor dem Laubaustrieb blühen.
Als Faustregel werden Zwiebeln etwa doppelt bis dreimal so tief gesetzt, wie sie hoch sind, mit der Spitze nach oben. Große Zwiebeln wie Tulpen kommen rund fünfzehn Zentimeter tief in die Erde, kleine wie Krokusse nur wenige Zentimeter. In Gruppen gesetzt wirken sie am natürlichsten.
Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen werden im Herbst gesteckt. Sommerblühende Zwiebeln und Knollen wie Dahlien, Gladiolen und Lilien kommen dagegen erst nach den letzten Frösten im Frühjahr in die Erde. So lässt sich mit gestaffelter Pflanzung eine lange Blütenfolge erreichen.
Empfindliche Zwiebeln wie Tulpen lassen sich in Pflanzkörben aus engmaschigem Draht setzen, die die Nager fernhalten. Narzissen und Zierlauch gelten als weitgehend wühlmaussicher, weil sie für die Tiere ungenießbar sind. Eine Schicht scharfkantiger Splitt rund um die Zwiebel erschwert das Anfressen zusätzlich.
Nach der Blüte lässt man das Laub vollständig einziehen, da die Zwiebel darüber Kraft für das nächste Jahr sammelt. Verblühtes wird ausgeputzt, das Grün aber erst entfernt, wenn es von selbst vergilbt. Viele Frühblüher verwildern so über die Jahre und bilden immer größere Bestände.









