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Stauden-Pfingstrosen blühen je nach Sorte von Mai bis Juni, die einzelne Blüte hält nur ein bis zwei Wochen. Mit früh, mittel und spät blühenden Sorten lässt sich die Blütezeit im Beet auf mehrere Wochen strecken. Strauch-Pfingstrosen setzen oft schon Ende April die ersten Knospen an.
Die häufigste Ursache ist eine zu tiefe Pflanzung: die Knospen der Staude dürfen nur zwei bis drei Zentimeter mit Erde bedeckt sein. Auch zu viel Schatten, frisch geteilte Pflanzen und ein Überschuss an Stickstoff verhindern die Blüte. Oft braucht eine junge Pflanze schlicht zwei bis drei Jahre Geduld.
Pfingstrosen lieben einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem Boden. Sie stehen ungern in Staunässe und wachsen am liebsten jahrelang ungestört am selben Ort. Ein Standort ohne Wurzeldruck von Bäumen ist ideal.
Die Stauden-Pfingstrose zieht im Herbst komplett ein und treibt im Frühjahr neu aus dem Boden. Die Strauch-Pfingstrose bildet ein verholztes Gerüst, das über Winter stehen bleibt und im Laufe der Jahre mannshoch werden kann. Beide unterscheiden sich deshalb deutlich im Schnitt.
Verwelkte Blüten schneidet man aus, damit die Pflanze keine Kraft in die Samen steckt. Das Laub bleibt bis zum Herbst stehen, weil es Reserven für die nächste Saison sammelt. Erst wenn es vergilbt, schneidet man die Staude bodennah zurück.









