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Die günstigsten Pflanzzeiten für Stauden sind das Frühjahr und der frühe Herbst, wenn der Boden feucht und warm genug ist. Herbstpflanzungen wurzeln bis zum Winter gut ein und starten im Frühjahr kräftig durch. Container-Stauden lassen sich bei frostfreiem Boden fast ganzjährig setzen.
Viele Stauden lassen sich im Frühjahr oder Herbst durch Teilung des Wurzelstocks vermehren. Dazu wird der Horst ausgegraben und mit dem Spaten in mehrere Stücke geteilt, die je genügend Wurzeln und Triebe haben. Das Teilen alle paar Jahre verjüngt die Pflanzen und hält sie blühfreudig.
Für schattige Standorte unter Gehölzen eignen sich Funkien, Astilben, Elfenblume und Storchschnabel. Diese Arten kommen mit wenig direktem Licht zurecht und bevorzugen einen humosen, gleichmäßig feuchten Boden. Für sonnige Beete passen dagegen Sonnenhut, Salbei und Fetthenne.
Viele Stauden werden erst im späten Winter oder zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten, da die alten Halme Schutz vor Frost bieten und Insekten überwintern lassen. Verblühtes lässt sich im Herbst ausputzen, wenn ein aufgeräumtes Beet gewünscht ist. Wintergrüne Arten schneidet man nur bei Bedarf leicht zurück.
Eine gelungene Staudenpflanzung staffelt die Arten nach Höhe, mit niedrigen Polstern im Vordergrund und hohen Leitstauden im Hintergrund. Unterschiedliche Blütezeiten sorgen dafür, dass immer etwas blüht. Gräser lockern das Beet auf und verbinden die verschiedenen Blühgruppen.









