null
Führe dieses Gespräch mit Piqit weiter oder starte einen neuen Chat.
Für kürzere Abwesenheiten eignen sich Tonkegel mit Vorratsflasche, Bewässerungskugeln und Dochtsysteme, die Wasser nach Bedarf abgeben. Für längere Zeiträume oder viele Pflanzen sind Tropfsysteme mit Schlauch und Pumpe sowie Anstaubewässerung über einen Wassertank sinnvoll. Bewässerungsmatten versorgen mehrere Töpfe gleichzeitig über eine feuchte Unterlage.
Die Reichweite hängt vom Vorratsvolumen, der Pflanzengröße und der Temperatur ab. Kleine Bewässerungskugeln reichen oft nur wenige Tage, während größere Vorratstanks mit Tropfsystem ein bis mehrere Wochen überbrücken können. Vor der Abreise sollte man das System einige Tage testen, um den tatsächlichen Wasserverbrauch abzuschätzen.
Zimmerpflanzen stehen schattiger und kühler, daher genügen oft einfache Docht- oder Kegelsysteme. Balkon- und Terrassenpflanzen in der prallen Sonne verdunsten sehr viel Wasser und brauchen leistungsfähigere Tropf- oder Tanksysteme. Kübel mit Wasserspeicher im Boden puffern zusätzlich und verlängern die Abstände zwischen dem Nachfüllen.
Einfache Einzellösungen wie Tonkegel versorgen jeweils nur einen Topf, weshalb man pro Pflanze ein Element benötigt. Tropfsysteme mit Verteiler und Pumpe können dagegen Dutzende Töpfe gleichzeitig bedienen, sofern der Wassertank groß genug ist. Bei der Auswahl richtet man sich nach der Anzahl der Pflanzen und dem gesamten Wasserbedarf.
Elektrische Bewässerungssysteme mit Pumpe lassen sich über eine Zeitschaltuhr oder einen integrierten Timer steuern, sodass sie zu festgelegten Zeiten kurz bewässern. Das spart Wasser und verhindert Staunässe, weil nur bei Bedarf gegossen wird. Für den Außenbereich gibt es zusätzlich Modelle mit Solarbetrieb oder Feuchtigkeitssensor.









