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Als Sukkulente speichert die Kalanchoe Wasser in ihren dicken Blättern und kommt mit wenig aus. Man gießt erst, wenn die Erde gut abgetrocknet ist, im Winter nur sparsam. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule, deshalb bleibt der Untersetzer trocken.
Die Kalanchoe liebt einen hellen bis vollsonnigen Platz, gern direkt am Südfenster. Viel Licht fördert kompakten Wuchs und kräftige Blütenfarben. Im Sommer verträgt sie auch einen Platz im Freien, sobald keine Nachtfröste mehr drohen.
Verwelkte Blütenstände entfernt man knapp über dem nächsten Blattpaar. Ein Rückschnitt regt die Pflanze zu buschigem Neuaustrieb an und verhindert langes Vergeilen. Danach folgt eine Erholungsphase mit wenig Wasser, bevor der nächste Blütenansatz beginnt.
Die Kalanchoe enthält Stoffe, die für Katzen, Hunde und andere Haustiere giftig sind. Vor allem das Herz kann bei größerem Verzehr betroffen sein. In Haushalten mit Tieren stellt man die Pflanze deshalb außer Reichweite.
Die Kalanchoe vermehrt sich leicht über Kopf- oder Blattstecklinge. Man lässt die Schnittstelle einen Tag antrocknen und steckt den Steckling anschließend in leicht feuchtes, durchlässiges Substrat. Nach wenigen Wochen bilden sich neue Wurzeln.









