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Winterharte Ziergräser werden erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurückgeschnitten. Die stehen gebliebenen Halme schützen den Horst über den Winter und bieten Struktur im Beet. Immergrüne Gräser werden nur ausgekämmt und nicht geschnitten.
Die meisten Ziergräser lieben einen sonnigen, warmen Platz und durchlässigen Boden. Einige Arten wie Seggen oder Waldmarbel kommen auch mit Halbschatten und feuchteren Böden zurecht. Dauerhafte Staunässe vertragen die wenigsten Gräser.
Viele Gräser sind winterhart und bleiben einfach im Beet stehen. Empfindliche, horstbildende Arten wie Pampasgras werden zusammengebunden, damit kein Wasser ins Herz läuft und dort gefriert. Eine Abdeckung aus Laub oder Reisig schützt zusätzlich vor strengem Frost.
Horstbildende Gräser wachsen an Ort und Stelle und bleiben gut kontrollierbar. Ausläuferbildende Arten wie manche Bambusse breiten sich über unterirdische Ausläufer aus und brauchen oft eine Wurzelsperre. Für kleine Gärten sind horstige Gräser meist die ruhigere Wahl.
Viele kompakte Ziergräser gedeihen gut im Kübel und bringen Bewegung auf Terrasse und Balkon. Wichtig sind ein Abzugsloch, durchlässige Erde und regelmäßiges Gießen. Im Winter brauchen die Kübel einen Frostschutz, da die Wurzeln im Topf stärker auskühlen.









