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Die meisten Hortensien gedeihen im lichten Halbschatten mit Morgen- oder Abendsonne. Pralle Mittagssonne lässt die Blätter schnell welken und die Blüten verblassen. Ein windgeschützter Platz mit humusreichem, gleichmäßig feuchtem Boden bringt die schönste Blüte.
Bei Bauernhortensien hängt die Farbe vom pH-Wert und dem Aluminiumgehalt des Bodens ab. Ein saurer Boden unter pH 5,5 färbt die Blüten blau, ein kalkhaltiger Boden lässt sie rosa erscheinen. Weiße Sorten bleiben unabhängig vom Boden weiß.
Bauern- und Tellerhortensien blühen am vorjährigen Holz und werden nur ausgeputzt, verwelkte Blütenstände kommen erst im Frühjahr weg. Rispen- und Schneeballhortensien blühen am neuen Trieb und vertragen einen kräftigen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Die Schnittgruppe entscheidet also über den richtigen Zeitpunkt.
Schon der Name verrät den Durst: an heißen Tagen brauchen Hortensien reichlich Wasser, am besten morgens oder abends direkt an die Wurzel. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus hält den Boden länger feucht. Dauerhafte Staunässe sollte man dennoch vermeiden.
Rispen- und Schneeballhortensien sind sehr frosthart und überstehen den Winter meist ohne Schutz. Bauernhortensien reagieren empfindlicher, ihre Knospen werden mit Laub oder Vlies vor Spätfrösten geschützt. Kübelpflanzen stellt man an eine geschützte Hauswand.









