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Rhododendron ist eine Moorbeetpflanze und verlangt sauren, humosen und lockeren Boden mit einem pH-Wert um 4,5 bis 5,5. Auf kalkhaltigen Böden zeigen sich schnell gelbe Blätter durch Eisenmangel. Rhododendronerde oder eingearbeiteter Rindenhumus schaffen die passenden Bedingungen.
Wegen der flachen Wurzeln reagiert Rhododendron empfindlich auf Trockenheit. Gegossen wird gleichmäßig, am besten mit kalkarmem Regenwasser, da hartes Leitungswasser den pH-Wert anhebt. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch hält den Boden länger feucht.
Ein Schnitt ist selten nötig, da Rhododendron von Natur aus kompakt wächst. Verblühte Blütenstände lassen sich vorsichtig ausbrechen, um die Bildung neuer Knospen zu fördern. Ein stärkerer Rückschnitt ins alte Holz erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr.
Je nach Sorte reicht die Blütezeit von April bis Juni, einzelne Sorten blühen früher oder später. Durch die Kombination verschiedener Sorten lässt sich die Blüte über mehrere Wochen strecken. Nach der Blüte bildet die Pflanze bereits die Knospen für das Folgejahr.
Passende Begleiter mögen ebenfalls sauren, humosen Boden im Halbschatten. Bewährt haben sich Farne, Funkien, Azaleen und Schaublatt. Flache Bodendecker halten die Wurzeln kühl und feucht, ohne dem Flachwurzler Konkurrenz zu machen.









