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Bei Gartenscheren wird zwischen Bypass- und Amboss-Modellen unterschieden. Bypass-Scheren schneiden mit zwei aneinander vorbeigleitenden Klingen sauber durch frische, weiche Triebe. Amboss-Scheren drücken die Klinge auf eine feste Gegenfläche und eignen sich eher für trockenes, hartes Holz.
Die Klingen bestehen meist aus gehärtetem Stahl, oft mit einer Antihaftbeschichtung gegen Pflanzensaft und Rost. Hochwertige Klingen lassen sich nachschärfen und einzeln austauschen. Ein rostbeständiger Stahl verlängert die Lebensdauer deutlich.
Die Griffgröße sollte zur Handgröße passen, damit sich die Schere ohne Kraftverlust öffnen und schließen lässt. Viele Hersteller bieten dasselbe Modell in mehreren Größen an. Ein ergonomischer Griff und eine gute Rückholfeder entlasten die Hand bei längerer Arbeit.
Nach dem Gebrauch sollten die Klingen von Pflanzenresten befreit und trocken gelagert werden. Ein gelegentliches Nachschärfen mit einem feinen Stein oder Schleifstab erhält den sauberen Schnitt. Ein Tropfen Öl am Gelenk hält die Mechanik leichtgängig.
Eine Gartenschere eignet sich für den Rückschnitt von Stauden, Rosen, Kräutern und dünnen Zweigen bis etwa zwei Zentimeter Durchmesser. Für dickere Äste ist eine Astschere oder eine Säge besser geeignet. Saubere Schnitte schonen die Pflanze und beugen Krankheiten vor.









