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Ein Anlehngewächshaus wird mit der offenen Seite an eine bestehende Wand gestellt und nutzt diese als Rückwand. Dadurch fällt es platzsparender aus als ein freistehendes Haus und profitiert von der gespeicherten Wärme der Mauer. Diese Bauform eignet sich besonders für schmale Flächen entlang von Gebäuden.
Eine sonnige, möglichst nach Süden oder Südwesten ausgerichtete Wand liefert viel Licht und Wärme. Eine geschützte Lage reduziert zudem die Windbelastung. Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude sollte vermieden werden.
Das Gerüst besteht meist aus Aluminium oder beschichtetem Stahl, die Verglasung aus Sicherheitsglas oder Hohlkammerplatten aus Polycarbonat. Aluminium ist leicht und rostfrei, Polycarbonat bruchsicher und gut isolierend. Die Materialwahl beeinflusst Gewicht, Stabilität und Wärmehaltung.
Durch die angelehnte Bauweise ist die Grundfläche schmaler als bei freistehenden Modellen. Entscheidend sind die verfügbare Wandbreite und die gewünschte Tiefe. Vor dem Aufbau sollte die Fläche entlang der Wand ausgemessen werden.
Für einen sicheren Stand empfiehlt sich ein festes Fundament oder ein umlaufender Sockelrahmen. Dieser gleicht Unebenheiten aus und verankert das Haus gegen Wind. Zusätzlich sollte das Gewächshaus an der Wand befestigt werden.









