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Astscheren schneiden je nach Modell Äste mit etwa drei bis fünf Zentimeter Durchmesser. Der maximale Schnittdurchmesser wird meist vom Hersteller angegeben. Für dickere Äste ist eine Säge die bessere Wahl, da ein Überlasten die Klinge beschädigt.
Ein Getriebe oder eine Kraftübersetzung verstärkt die aufgebrachte Handkraft und erleichtert das Durchtrennen dicker Äste. Modelle mit Ratschenfunktion arbeiten dabei in mehreren Stufen. Das schont Handgelenke und Kraft bei häufigem Schnitt.
Teleskopstiele verlängern die Reichweite, sodass höhere Äste ohne Leiter erreicht werden. Sie lassen sich stufenlos oder in Rasterschritten ausziehen. Längere Stiele erhöhen allerdings das Gewicht und den Hebelaufwand.
Für längeres Arbeiten über Kopf ist ein geringes Gewicht angenehm, da die Arme weniger schnell ermüden. Aluminiumstiele sind leichter als Stahl. Ein ausgewogenes Verhältnis von Stabilität und Gewicht ist ideal.
Eine Amboss-Astschere eignet sich für trockenes und totes Holz, weil die Klinge auf eine Gegenplatte drückt. Bypass-Modelle schneiden frisches, grünes Holz sauberer. Die Wahl hängt also davon ab, ob überwiegend lebende oder abgestorbene Äste geschnitten werden.









