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Im Sommer steht der Zitronenbaum am liebsten vollsonnig und warm, etwa an einer geschützten Südwand. Ein langsam an die Sonne gewöhnter Platz verhindert Sonnenbrand an den Blättern. Wind und Dauerregen sollten den Kübel nicht durchnässen.
Gegossen wird, sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist, im Sommer oft täglich, im Winter deutlich seltener. Kalkarmes, temperiertes Wasser ist ideal, da Zitrus empfindlich auf Kalk reagiert. Staunässe im Untersetzer muss vermieden werden.
Während der Wachstumszeit von April bis September braucht der Zitronenbaum regelmäßig speziellen Zitrusdünger mit hohem Stickstoffanteil. Im Winterquartier wird die Düngung stark reduziert oder ganz eingestellt. Gelbe Blätter deuten oft auf einen Nährstoff- oder Eisenmangel hin.
Der beste Zeitpunkt für den Schnitt ist das späte Winterende vor dem Neuaustrieb. Zu lange, nach innen wachsende und sich kreuzende Triebe werden eingekürzt, um eine luftige Krone zu erhalten. Ein maßvoller Schnitt fördert die Verzweigung und den Fruchtansatz.
Im dunklen, warmen Winterquartier treten häufig Schild- und Wollläuse sowie Spinnmilben auf. Regelmäßige Kontrolle der Blattunterseiten deckt einen Befall früh auf. Ein heller, kühler Standort und ausreichende Luftfeuchtigkeit beugen dem Problem vor.









