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Nur wenige Sorten wie 'Arp' oder 'Veitshöchheim' gelten als bedingt winterhart, die meisten Rosmarinpflanzen sind frostempfindlich. Im Beet hilft ein geschützter, sonniger Platz mit Winterschutz aus Reisig, im Topf überwintert er am besten hell und kühl bei etwa 5 bis 10 Grad. Auch im Winterquartier wird sparsam gegossen, damit der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.
Rosmarin liebt einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz, zum Beispiel vor einer Südwand. Der Boden sollte durchlässig, eher karg und kalkhaltig sein, Staunässe verträgt die Pflanze überhaupt nicht. Im Topf sorgen kräuterspezifisches Substrat und eine Drainageschicht für den nötigen Wasserabzug.
Als mediterrane Pflanze kommt Rosmarin mit Trockenheit gut zurecht und wird erst gegossen, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Im Topf trocknet der Ballen schneller aus als im Beet, weshalb man an heißen Tagen häufiger kontrolliert. Zu viel Wasser ist die häufigste Ursache für eingehende Pflanzen, daher lieber seltener, aber durchdringend gießen.
Rosmarin lässt sich ganzjährig ernten, indem man einzelne Zweige oberhalb einer Verzweigung abschneidet. Die nadelförmigen Blätter würzen Fleisch, Kartoffeln, Brot und Ofengemüse und entfalten ihr Aroma besonders beim Mitgaren. Überschüssige Zweige lassen sich trocknen oder in Öl einlegen, um das Aroma zu konservieren.
Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Stecklinge: im Sommer schneidet man etwa zehn Zentimeter lange, nicht blühende Triebe ab, entfernt die unteren Blätter und steckt sie in Anzuchterde. An einem hellen, warmen Ort und gleichmäßig feucht gehalten, bilden sich nach einigen Wochen Wurzeln. Eine Aussaat ist ebenfalls möglich, dauert aber deutlich länger.









