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Blumenampeln, hohe Regale und Wandhalterungen bringen die herabhängenden Triebe gut zur Geltung. Wichtig ist ein Platz, an dem die langen Ranken frei fallen können, ohne ständig gestreift zu werden. Auch die Lichtverhältnisse am gewählten Ort sollten zur jeweiligen Art passen.
In der Höhe trocknet die Erde durch die wärmere Luft oft schneller aus, weshalb regelmäßig kontrolliert wird. Ampeln ohne Wasserreservoir werden am besten abgenommen und durchdringend gegossen, bis überschüssiges Wasser abläuft. Staunässe im Übertopf sollte dabei vermieden werden.
Ein regelmäßiger Rückschnitt zu langer oder kahler Triebe regt die Pflanze an, sich unten stärker zu verzweigen. Die Schnittstelle wird knapp über einem Blattansatz gesetzt. Abgeschnittene Triebe lassen sich häufig gleich als Stecklinge zur Vermehrung nutzen.
Die meisten hängenden Arten bevorzugen einen hellen Platz ohne pralle Sonne, etwa seitlich am Fenster. Efeutute kommt auch mit halbschattigen Standorten zurecht, während sukkulente Hängepflanzen wie die Erbsenpflanze mehr Licht brauchen. Zu dunkle Plätze lassen die Triebe verkahlen.
Viele Hängepflanzen wie Efeutute und Grünlilie lassen sich einfach über Kopf- oder Triebstecklinge vermehren. Ein Trieb wird abgeschnitten und in Wasser oder Erde bewurzelt. So lassen sich Ampeln kostengünstig dichter bepflanzen oder ganz neue Pflanzen ziehen.









