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Die Christrose fühlt sich am halbschattigen Gehölzrand wohl, wo sie im Sommer beschattet und im Winter besonnt wird. Ein humoser, kalkhaltiger und lehmiger Boden entspricht ihrem natürlichen Standort in den Kalkalpen. Einmal eingewachsen bleibt sie am liebsten jahrelang ungestört stehen.
Ja, alle Pflanzenteile der Christrose sind giftig, vor allem die Wurzel enthält reizende Stoffe. Bei der Gartenarbeit sind Handschuhe sinnvoll, weil der Saft die Haut reizen kann. In Haushalten mit kleinen Kindern oder knabbernden Haustieren setzt man sie besser außer Reichweite.
Der Herbst ist die beste Pflanzzeit, dann wurzelt die Staude vor dem Winter gut ein. Blühende Topfpflanzen aus dem Handel lassen sich auch im Winter frostfrei auspflanzen, sobald der Boden offen ist. Wichtig ist ein tiefgründig und locker vorbereitetes Pflanzloch.
Die echte Christrose blüht rein weiß bereits um die Weihnachtszeit, während die verwandte Lenzrose erst im späten Winter bis Frühjahr in vielen Farben erscheint. Lenzrosen sind im Garten oft robuster und blühwilliger. Beide gehören zur Gattung Helleborus und mögen ähnliche Standorte.
Schön wirkt sie mit anderen Winter- und Vorfrühlingsblühern wie Schneeglöckchen, Winterling und Zaubernuss. Immergrüne Farne und Purpurglöckchen setzen ganzjährig einen ruhigen Rahmen. Ältere, vertrocknete Blätter schneidet man vor der Blüte weg, damit die Blüten besser zur Geltung kommen.









