null
Führe dieses Gespräch mit Piqit weiter oder starte einen neuen Chat.
Die meisten Küchenkräuter brauchen einen hellen Platz mit mehreren Stunden direkter Sonne, ideal ist eine Fensterbank nach Süden oder Osten. Mediterrane Arten wie Thymian, Rosmarin und Oregano vertragen viel Sonne, während Petersilie und Schnittlauch auch mit Halbschatten zurechtkommen. Zugluft und der Platz direkt über der heißen Heizung sollten vermieden werden.
Der Wasserbedarf hängt stark von der Art ab: Basilikum und Petersilie mögen es gleichmäßig feucht, mediterrane Kräuter wie Thymian und Rosmarin bevorzugen es eher trocken. Vor dem Gießen prüft man die oberste Erdschicht mit dem Finger. Staunässe schadet fast allen Kräutern und lässt die Wurzeln faulen.
Bei den meisten Kräutern schneidet man ganze Triebe oberhalb einer Blattverzweigung ab, statt nur einzelne Blätter zu zupfen, so verzweigt sich die Pflanze buschig. Basilikum wird oberhalb eines Blattpaares gekappt, damit sich neue Seitentriebe bilden. Regelmäßiges Ernten hält die Pflanzen kompakt und fördert frisches Wachstum.
Mehrjährige Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch und Minze treiben Jahr für Jahr neu aus und lassen sich über mehrere Jahre nutzen. Basilikum, Dill und Kerbel sind dagegen einjährig und müssen jede Saison neu ausgesät oder gekauft werden. Petersilie ist zweijährig und schießt im zweiten Jahr in die Blüte.
In Supermarkttöpfen stecken meist viele Sämlinge dicht gedrängt in wenig Erde, sodass sie um Licht, Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Teilt man den Ballen in mehrere Portionen und topft sie in größere Gefäße mit frischer Erde, halten die Kräuter deutlich länger. Ein hellerer Standort und maßvolles Gießen verlängern die Lebensdauer zusätzlich.









