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Hängende Köpfe, glasige oder braune Blütenränder und schlaffe Blätter deuten auf nachlassende Frische hin. Bei Rosen gibt der Blütenansatz Auskunft: ist er weich statt fest, ist die Blume schon älter. Trübes Wasser und ein muffiger Geruch am Standplatz sind ebenfalls Warnzeichen.
Tulpen, Narzissen und Ranunkeln prägen das Frühjahr, während Pfingstrosen und Sonnenblumen den Sommer bestimmen. Im Herbst folgen Dahlien und Chrysanthemen, im Winter Amaryllis und Christrosen. Saisonale Blumen aus regionalem Anbau sind meist frischer und halten länger als weit transportierte Ware.
Ein locker eingeschlagener Strauß schützt die Blüten vor Druckstellen und Wind. An heißen Tagen sollte der Transport kurz sein und der Strauß nicht im aufgeheizten Auto liegen bleiben. Zu Hause werden die Stiele frisch angeschnitten und die Blumen zügig ins Wasser gestellt.
In kühlem, frischem Wasser bleibt ein guter Strauß meist mehrere Tage ansehnlich, sodass ein Kauf am Vortag unproblematisch ist. Bis zur Übergabe steht er am besten kühl und ohne direkte Sonne. Kurz vor dem Verschenken sorgt ein erneuter Anschnitt für eine frische Optik.
Zum Geburtstag passen bunte, fröhliche Sträuße, während zu einem Jubiläum edle Rosen oder abgestimmte Farbkombinationen wirken. Für Trauerfälle sind zurückhaltende, helle Töne üblich. Wer unsicher ist, liegt mit einem saisonalen Strauß in stimmigen Farben meist richtig.









