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Ein Ficus wird mäßig gegossen, sobald die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäule, zu wenig lässt die Blätter welken. Im Winter sinkt der Wasserbedarf spürbar, gegossen wird dann nur, wenn die Erde deutlich abgetrocknet ist.
Blattfall ist beim Ficus meist eine Reaktion auf Stress, etwa einen Standortwechsel, Zugluft, kalte Füße oder schwankende Wassergaben. Die Pflanze reagiert empfindlich auf Veränderungen und wirft dann einen Teil ihrer Blätter ab. Bleiben die Bedingungen danach konstant, treibt sie in der Regel wieder aus.
Umgetopft wird ein Ficus etwa alle zwei bis drei Jahre, am besten im Frühjahr, wenn der Topf vollständig durchwurzelt ist. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter größer sein, damit die Wurzeln nicht in zu nasser Erde stehen. Frische, durchlässige Kübelpflanzenerde versorgt die Pflanze wieder mit Nährstoffen.
Beliebt sind die Birkenfeige (Ficus benjamina) mit ihren kleinen, überhängenden Blättern und der Gummibaum (Ficus elastica) mit großen, ledrigen Blättern. Auch die Geigenfeige (Ficus lyrata) hat sich als dekorative Zimmerpflanze etabliert. Alle drei stellen ähnliche Ansprüche an Licht und Pflege.
Der milchige Pflanzensaft eines Ficus enthält Reizstoffe und gilt für Katzen und Hunde als giftig. Bei Hautkontakt kann er Reizungen auslösen, verschluckt führt er zu Magen-Darm-Beschwerden. In Haushalten mit Tieren empfiehlt sich ein Platz außer Reichweite.









