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Chrysanthemen wollen einen sonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Je mehr Sonne sie bekommen, desto reicher fällt die Herbstblüte aus. Ein leicht geschützter Standort verlängert die Blüte bis in den ersten Frost hinein.
Winterharte Garten-Chrysanthemen überstehen im Beet mit einer Laub- oder Reisigschicht den Frost, gekaufte Topfchrysanthemen sind dagegen oft nur bedingt frosthart. Für die Überwinterung pflanzt man sie am besten schon im Spätsommer aus, damit sie gut einwurzeln. Ein nasser Winterstand schadet mehr als reine Kälte.
Durch mehrfaches Einkürzen der Triebspitzen bis etwa Ende Juni verzweigt sich die Pflanze und bildet deutlich mehr Knospen. Regelmäßiges Düngen bis zum Farbwechsel der Knospen unterstützt die Blüte. Verwelkte Blüten auszuputzen hält die Pflanze länger attraktiv.
Gerade in der Blüte und im Kübel trocknen Chrysanthemen schnell aus und wollen gleichmäßig feucht gehalten werden. Man gießt am besten von unten oder direkt auf die Erde, ohne die Blüten zu benetzen. Staunässe im Untersetzer lässt allerdings die Wurzeln faulen.
Chrysanthemen harmonieren mit anderen Herbstblühern wie Astern, Fetthenne und Ziergräsern. In Schalen wirken sie zusammen mit Heide, Purpurglöckchen und kleinen Zierkohl-Sorten. Ihre Farbpalette von Weiß über Gelb bis Bronzerot passt gut zur Herbststimmung.









