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Verbreitet sind Zwei-Ring- und Vier-Ring-Mechaniken. Zwei Ringe eignen sich für einfache Sammlungen, vier Ringe halten die Blätter stabiler und verhindern ein Ausreißen. Die Ringzahl sollte zur Lochung des Papiers passen.
Ein größerer Ringdurchmesser fasst mehr Blätter, benötigt aber auch mehr Platz. Kleine Durchmesser eignen sich für schlanke Sammlungen, große für umfangreiche Unterlagen. Der Durchmesser wird meist in Millimetern angegeben.
Runde Ringe verteilen die Blätter gleichmäßig, während D-Ringe die Seiten an einer geraden Kante ausrichten und dadurch flacher stapeln. D-Ringe fassen bei gleicher Bauhöhe oft mehr Blätter. Die Ringform beeinflusst, wie sich das Ringbuch blättern lässt.
Ringbücher gibt es mit Einband aus Karton, Kunststoff oder foliertem Material. Kunststoffeinbände sind abwischbar und robust, viele Modelle haben eine Sichttasche zum Einstecken eines Deckblatts. Ein stabiler Einband schützt den Inhalt bei häufigem Transport.
In ein Ringbuch passen gelochte Blätter, Registertrenner und Prospekthüllen. Register gliedern den Inhalt in Abschnitte, Hüllen schützen lose Dokumente. So lassen sich unterschiedliche Unterlagen in einer Sammlung ordnen.









