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Für die Clematis gilt die Faustregel Fuß im Schatten, Kopf in der Sonne: der Wurzelbereich soll kühl und beschattet bleiben, die Triebe dürfen ins Licht wachsen. Den Fuß beschattet man mit flachen Stauden oder einer Mulchschicht. Der Boden sollte tiefgründig, humos und gleichmäßig feucht sein.
Die meisten Clematis klettern mit ihren Blattstielen und brauchen dünne Gerüste wie Spanndrähte, Gitter oder Rankstäbe, um die sie sich winden können. An glatten Wänden oder dicken Pfosten finden die Blattstiele keinen Halt. Ein Spalier mit engem Raster gibt jungen Trieben die beste Führung.
Der Schnitt richtet sich nach der Schnittgruppe: früh blühende Arten werden nur nach der Blüte ausgeputzt, während sommerblühende Großblumige im Frühjahr stärker zurückgeschnitten werden. Sorten der dritten Gruppe schneidet man im Vorfrühling bodennah auf etwa zwanzig bis fünfzig Zentimeter. Der richtige Schnitt entscheidet über die Blühfreude.
Die meisten Garten-Clematis sind gut frosthart und überstehen den Winter im Beet ohne besonderen Schutz. Frisch gepflanzte Exemplare und Kübelpflanzen freuen sich über eine Abdeckung des Wurzelbereichs mit Laub oder Reisig. Immergrüne Arten brauchen einen geschützten, milderen Standort.
Ein klassischer Partner ist die Kletterrose, durch die sich die Clematis schlingt, sodass beide zusammen blühen. Auch an Sträuchern, Obelisken oder Pergolen macht sie sich gut. Durch die Kombination früh und spät blühender Sorten lässt sich die Blütezeit am selben Gerüst verlängern.









