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Kletterrosen bilden keine eigenen Halteorgane und müssen an einem stabilen Gerüst befestigt werden. Geeignet sind Rankgitter, Spanndrähte, Pergolen oder Rosenbögen aus witterungsbeständigem Material. Die Triebe werden locker mit weichem Bindematerial angebunden, damit sie nicht einschnüren.
Öfterblühende Kletterrosen werden im Frühjahr ausgelichtet, indem altes und schwaches Holz bodennah entfernt wird. Die Seitentriebe kürzt man auf wenige Augen ein, um die Blütenbildung anzuregen. Einmalblühende Sorten schneidet man erst direkt nach der Blüte im Sommer.
Es gibt einmalblühende Sorten mit einer üppigen Blüte im Frühsommer und öfterblühende Sorten, die von Juni bis in den Herbst immer wieder Blüten bilden. Öfterblühende Kletterrosen danken regelmäßiges Ausputzen mit reicher Nachblüte. Die Wahl hängt davon ab, ob eine lange Blütezeit oder eine einmalige Blütenpracht gewünscht ist.
In den ersten Jahren leitet man die Haupttriebe möglichst waagerecht oder in flachem Bogen an der Kletterhilfe entlang. Der waagerechte Verlauf regt entlang des Triebs viele blühende Seitentriebe an. So wird die Pflanze von unten bis oben gleichmäßig dicht und blühfreudig.
Niedrig bleibende Kletterrosen lassen sich in einem großen Kübel ab etwa vierzig Litern Volumen ziehen. Wichtig sind ein Abzugsloch gegen Staunässe, regelmäßiges Gießen und Düngen sowie ein Winterschutz für den Wurzelballen. Im Topf trocknet das Substrat schneller aus, daher ist häufigeres Wässern nötig.









