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Ein Lauflernwagen kommt meist zum Einsatz, sobald ein Kind sich selbst hochziehen und stehen kann, oft ab etwa einem Jahr. Entscheidend ist der Entwicklungsstand des Kindes, nicht allein das Alter. Ein zu früher Einsatz bringt keinen Vorteil, da das Kind noch nicht bereit ist.
Ein Lauflernwagen sollte ein ausreichendes Eigengewicht oder eine breite Radbasis haben, damit er beim Hochziehen nicht kippt. Ein stabiler Griff auf der richtigen Höhe gibt dem Kind sicheren Halt. Kippsicherheit ist eines der wichtigsten Merkmale überhaupt.
Ohne Bremse kann ein Lauflernwagen auf glattem Boden zu schnell wegrollen und das Kind aus dem Gleichgewicht bringen. Verstellbare Bremsen oder gebremste Räder passen das Tempo an die ersten Gehversuche an. Auf Teppich rollt der Wagen ohnehin langsamer.
Verbreitet sind Modelle aus Holz sowie aus Kunststoff. Holz wirkt stabil und langlebig, Kunststoff ist oft leichter und bunt gestaltet. Bei beiden Materialien sind glatte Kanten und speichelfeste Oberflächen wichtig.
Viele Lauflernwagen sind an der Vorderseite mit Steckspielen, Zahnrädern, Klappen oder Motorikelementen ausgestattet. So lässt sich der Wagen auch im Sitzen bespielen, bevor das Kind läuft. Diese Funktionen verlängern die Nutzungsdauer spürbar.









