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Bei einer Taschenfederkernmatratze sitzt jede Feder einzeln in einer Stofftasche und reagiert unabhängig von den Nachbarfedern. Dadurch ist die Matratze punktelastischer und passt sich der Körperform gezielter an als ein verbundener Bonellfederkern.
Eine Taschenfederkernmatratze eignet sich für nahezu alle Schlafpositionen, besonders aber für Seiten- und Rückenschläfer, die punktgenaue Unterstützung schätzen. Auch für Paare ist sie geeignet, weil Bewegungen kaum auf die andere Seite übertragen werden.
Eine Taschenfederkernmatratze gilt mit etwa 500 Federn pro Quadratmeter als solide, hochwertige Modelle erreichen deutlich mehr. Mehr Federn bedeuten in der Regel eine feinere Anpassung und eine ausgeprägtere Zoneneinteilung.
Eine Taschenfederkernmatratze sollte regelmäßig gelüftet und mehrmals im Jahr gewendet werden, um die Polsterauflage zu schonen. Der Bezug ist bei vielen Modellen abnehmbar und nach Pflegehinweis waschbar.
Zu einer Taschenfederkernmatratze passt ein stabiler Lattenrost mit eng liegenden Leisten, damit die einzelnen Federn gleichmäßig arbeiten können. Eine gute Luftzirkulation unter der Matratze beugt Feuchtigkeit vor.









