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Eine Kaltschaummatratze besteht aus einem geschäumten Polyurethan, das ohne Wärme aufgeschäumt wird und dadurch eine feinporige, offene Zellstruktur erhält. Der Kern ist häufig in Liegezonen profiliert, um Schultern und Becken unterschiedlich zu stützen.
Eine Kaltschaummatratze passt sich der Körperform punktelastisch an und eignet sich daher gut für Seiten- und Rückenschläfer sowie für unruhige Schläfer. Auch für Personen, die schnell frieren, ist sie geeignet, da der Schaum eher wärmespeichernd ist.
Der passende Härtegrad einer Kaltschaummatratze richtet sich vor allem nach Körpergewicht und Liegevorliebe, üblich sind die Stufen H2 bis H4. Leichtere Personen wählen meist H2, kräftigere Personen eher H3 oder H4, damit die Wirbelsäule gerade liegt.
Eine Kaltschaummatratze sollte regelmäßig gelüftet und alle paar Monate gedreht oder gewendet werden, damit sich Liegekuhlen nicht festsetzen. Der Bezug ist bei vielen Modellen abnehmbar und bei niedriger Temperatur waschbar.
Zu einer Kaltschaummatratze passt ein flexibler Lattenrost mit ausreichend Federholzleisten, damit die Zonen der Matratze wirken können. Wichtig ist eine gute Belüftung von unten, um Feuchtigkeit und Schimmel vorzubeugen.









