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Kleinere Kinderräder haben meist eine Rücktrittbremse, weil die Handkraft für Felgenbremsen noch fehlt. Mit zunehmendem Alter kommen zwei gut erreichbare Handbremsen hinzu. Die Hebel sollten sich in der Griffweite an kleine Hände anpassen lassen.
Ein geringes Gewicht erleichtert Kindern das Lenken, Anfahren und Aufrichten nach einem Sturz. Als Orientierung gilt, dass das Rad möglichst nicht mehr als etwa 40 Prozent des Körpergewichts wiegen sollte. Aluminiumrahmen sind hier oft leichter als Stahlrahmen.
Für Fahrten im Straßenverkehr sind Licht, Reflektoren an Rädern und Pedalen, eine Klingel und ein Kettenschutz vorgeschrieben oder empfehlenswert. Ein geschlossener Kettenkasten verhindert, dass Hosenbeine oder Finger eingeklemmt werden. Vor der ersten Fahrt lohnt ein kurzer Sicherheitscheck.
Für die ersten Räder reicht ein einzelner Gang, weil die Bedienung einfach bleiben soll. Ab etwa 20 Zoll sowie bei längeren Strecken oder Steigungen wird eine Nabenschaltung mit wenigen Gängen sinnvoll. Sie ist wartungsarm und auch für Kinderhände leicht zu bedienen.
Regelmäßiges Prüfen von Reifendruck, Bremsen und Kette hält das Rad sicher fahrbereit. Die Kette sollte gelegentlich gereinigt und geölt werden. Da Kinder schnell wachsen, lassen sich Sattel und Lenker meist über einen größeren Bereich nachstellen.









