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Bettungsgleis besitzt einen fest angeformten Schotterkörper aus Kunststoff und lässt sich ohne weitere Vorbereitung direkt auf dem Boden oder der Platte verlegen. Gleis ohne Bettung wird auf einen separaten Untergrund oder Korkstreifen aufgebracht und später von Hand eingeschottert. Bettungsgleis ist schneller aufgebaut, Gleis ohne Bettung wirkt bei sorgfältiger Gestaltung feiner.
Der Radius beschreibt, wie eng eine Kurve verläuft; enge Radien sparen Platz, begrenzen aber die Länge der einsetzbaren Fahrzeuge. Lange Wagen und große Loks brauchen weite Radien, damit sie sicher und optisch stimmig durch die Kurve laufen. Bei der Planung lohnt es, den kleinsten befahrbaren Radius der Fahrzeuge zu beachten.
Ein Flexgleis ist biegsam und lässt sich in nahezu beliebigen Bogenverläufen verlegen, statt nur in festen Radienstufen. Damit entstehen weiche, vorbildgerechte Streckenführungen ohne sichtbare Übergänge. Es erfordert etwas mehr Handarbeit beim Zuschneiden und Fixieren als starre Gleisstücke.
Die Spurweite gibt den Abstand der beiden Schienen an und bestimmt, welche Fahrzeuge überhaupt fahren können. Gängige Nenngrößen wie H0, N oder TT verwenden jeweils eigene Gleise, die nicht untereinander kompatibel sind. Vor dem Kauf sollte die Nenngröße der vorhandenen Fahrzeuge feststehen.
Beim Zweileitergleis fließt der Strom über die beiden Schienen, beim Dreileitergleis kommt ein zusätzlicher Mittelleiter hinzu. Beide Systeme sind untereinander nicht mischbar und bestimmen, welche Loks passen. Wer eine Anlage neu aufbaut, sollte sich früh für eines der beiden Prinzipien entscheiden.









