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Der Rostdurchmesser bestimmt, wie viele Portionen gleichzeitig gegrillt werden. Ein Durchmesser um 47 Zentimeter passt für kleine bis mittlere Runden, größere Modelle für viele Gäste. Ausschlaggebend ist die typische Personenzahl beim Grillen.
Beim indirekten Grillen wird die Kohle an den Seiten aufgeschichtet und das Gargut in der Mitte platziert, während der geschlossene Deckel die Hitze umwälzt. So gelingen größere Stücke wie Braten oder ganze Hähnchen. Diese Methode ähnelt dem Garen im Backofen.
Die Temperatur wird über die Lüftungsschieber am Deckel und am Boden geregelt. Mehr Luftzufuhr erhöht die Hitze, weniger senkt sie. So lässt sich der Kugelgrill vom scharfen Anbraten bis zum langsamen Garen steuern.
Kugelgrills bestehen meist aus emailliertem Stahl, der hitzebeständig und pflegeleicht ist. Eine hochwertige Emaillierung schützt vor Rost. Roste aus verchromtem Stahl oder Gusseisen speichern die Hitze unterschiedlich.
Nach dem Grillen wird der Rost noch warm mit einer Bürste gereinigt. Ein Ascheauffangsystem am Boden erleichtert das Entfernen der Kohlereste. Gelegentliches Auswischen des Kessels beugt Fettablagerungen vor.









