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Ein Dutch Oven besteht klassisch aus Gusseisen, das Hitze gleichmäßig speichert und verteilt. Es gibt ihn roh oder bereits emailliert. Gusseisen ist schwer, dafür sehr langlebig und für offenes Feuer geeignet.
Die Größe wird oft in Litern oder in Quart angegeben. Ein Topf um sechs Liter reicht für etwa vier bis sechs Personen, größere Modelle für Gruppen. Die Wahl richtet sich nach der üblichen Personenzahl und den Gerichten.
Roher Gusseisen wird vor dem ersten Gebrauch eingebrannt, damit eine schützende Patina entsteht. Nach dem Kochen wird der Topf ohne scharfe Spülmittel gereinigt und trocken eingeölt. So bleibt die Antihaftschicht erhalten und Rost wird vermieden.
Viele Dutch Oven haben drei Füße, damit sie stabil über glühenden Kohlen stehen. Der Abstand zum Boden sorgt für gleichmäßige Hitze von unten. Modelle mit planem Boden eignen sich dagegen für Herd und Backofen.
Der schwere Deckel hält die Hitze im Topf und lässt sich umgedreht als Pfanne nutzen. Auf den flachen Deckelrand können Kohlen gelegt werden, um von oben zu backen. So entsteht eine Ober- und Unterhitze wie im Backofen.









