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Verbreitet sind lichtdurchlässige Kunststofffolien aus Polyethylen, teils UV-stabilisiert für eine längere Haltbarkeit. Die Folie lässt genug Licht durch und speichert gleichzeitig Wärme. Bei Verschleiß lässt sie sich in der Regel austauschen.
Das Gestell besteht meist aus Stahlrohr oder Kunststoffstangen, über die die Folie gespannt wird. Für dauerhafte Stabilität sind stabile Rohre und feste Verbindungen wichtig. Größere Modelle profitieren von zusätzlichen Querstreben.
Viele Modelle besitzen aufrollbare Seitenteile oder Türen mit Netzeinsatz. Eine gute Belüftung senkt die Temperatur an heißen Tagen und beugt Kondenswasser vor. Ohne Luftaustausch steigt das Risiko von Schimmel und Pilzbefall.
Das Gewächshaus sollte mit Erdankern, Heringen oder Sturmleinen im Boden verankert werden. Eine windgeschützte Aufstellung reduziert die Belastung zusätzlich. Bei angekündigtem Sturm empfiehlt sich das Schließen aller Öffnungen.
Ein Foliengewächshaus eignet sich gut für die Anzucht von Jungpflanzen sowie für wärmeliebende Kulturen wie Tomaten, Gurken oder Paprika. Das geschützte Klima verlängert die Saison im Frühjahr und Herbst. Für empfindliche Pflanzen bietet es Schutz vor Kälte und Wind.









