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Für die meisten Menschen passt ein mittlerer Härtegrad (H2 bis H3): Er stützt die Wirbelsäule, ohne zu hart zu sein. Schwerere Personen oder Bauchschläfer fahren oft mit H3 bis H4 besser, leichtere Personen mit H2.
Beide entlasten den Rücken gut. Kaltschaum passt sich punktgenau an und liegt eher warm, Taschenfederkern stützt zonenweise und ist gut belüftet. Entscheidender als das Material sind eine hohe Punktelastizität und der passende Härtegrad.
Eine orthopädische Matratze mit mehreren Liegezonen entlastet Schulter und Becken gezielt und hält die Wirbelsäule gerade. Eine Garantie gegen Schmerzen ist sie nicht, aber sie schafft gute Voraussetzungen für erholsamen Schlaf.
Seitenschläfer brauchen eine Matratze, in die Schulter und Hüfte leicht einsinken, damit die Wirbelsäule gerade bleibt. Punktelastische Modelle aus Kaltschaum oder mit ausgeprägter Schulterzone sind meist die beste Wahl.
Als Faustregel gilt: nach etwa 8 bis 10 Jahren oder sobald sich Kuhlen bilden und der Rücken morgens schmerzt. Eine durchgelegene Matratze stützt die Wirbelsäule nicht mehr richtig und kann Beschwerden verstärken.