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Das Kissen soll Kopf und Nacken in einer geraden Linie mit der Wirbelsäule halten. Seitenschläfer brauchen ein eher festes, höheres Kissen, das den Abstand durch die Schulterbreite ausfüllt. Rückenschläfer sind mit einem flacheren bis mittelhohen Kissen gut beraten. Bauchschläfer sollten ein sehr flaches, weiches Kissen wählen oder ganz darauf verzichten, damit der Nacken nicht überstreckt.
Federn und Daunen sind weich und anschmiegsam, aber weniger stützend; Schaumstoff und Visco bieten festen, formstabilen Halt und entlasten Druckpunkte; Naturfüllungen wie Hirse oder Dinkel sind fest und atmungsaktiv. Achte auf einen waschbaren Bezug und – bei Allergikern – milbendichte, bei 60 Grad waschbare Materialien. Wichtig ist, dass nur der Kopf und nicht die Schulter auf dem Kissen liegt.
Das klassische 80×80-Kissen ist groß und vielseitig, verleitet aber dazu, auch die Schultern mitzulagern – das kann Nacken und Wirbelsäule belasten. Das ergonomisch günstigere 40×80-Kissen stützt gezielt den Kopf. Für orthopädische Nackenstützkissen gibt es zudem spezielle Formate.
Als Faustregel gilt ein Austausch etwa alle 2–3 Jahre, da Kissen mit der Zeit an Stützkraft verlieren und sich Feuchtigkeit sowie Hausstaub ansammeln. Verklumpte Füllung, ein platter Liegekomfort oder morgendliche Nackenverspannungen sind klare Wechselsignale.
Für Allergiker sind bei 60 °C waschbare Kissen mit synthetischer Füllung oder speziell ausgerüstete, milbendichte Bezüge (Encasings) ideal. Regelmäßiges Waschen reduziert Hausstaubmilben deutlich. Naturfüllungen wie Daunen sind kuschelig, aber für empfindliche Personen oft weniger geeignet.









