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Ein Staketenzaun besteht traditionell aus gespaltenen Kastanien- oder Haselnussstaketen. Kastanienholz enthält viele Gerbstoffe und ist dadurch von Natur aus sehr witterungsbeständig. Die ungeschälte, gespaltene Optik wirkt rustikal und natürlich.
Staketenzäune werden meist als Rollenware geliefert, bei der die Latten mit verzinktem Draht verbunden sind. Der Zaun wird zwischen Pfosten gespannt und befestigt. Der Aufbau ist auch ohne aufwendiges Fundament möglich.
Der Abstand zwischen den Staketen bestimmt, wie blickdicht der Zaun ist und ob Kleintiere hindurchpassen. Ein enger Abstand hält auch kleinere Tiere ab, ein weiter Abstand wirkt luftiger. Der passende Abstand hängt vom Einsatzzweck ab.
Staketenzäune sind in verschiedenen Höhen erhältlich, von niedrigen Beeteinfassungen bis zu hüfthohen Grundstücksgrenzen. Niedrige Varianten gliedern den Garten optisch, höhere begrenzen deutlicher. Die Höhe richtet sich nach der gewünschten Wirkung.
Ein Staketenzaun aus Kastanie hält im Freien viele Jahre, da die Gerbstoffe das Holz schützen. Eine zusätzliche Behandlung ist meist nicht nötig. Direkter Erdkontakt der Pfosten sollte durch Pfostenschuhe oder Hülsen vermieden werden.









