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Ein Jägerzaun besteht aus überkreuz angeordneten Holzlatten, die ein scherengitterartiges Muster bilden. Diese Felder lassen sich oft zusammen- und auseinanderziehen. Die typische Rautenoptik ist sein Erkennungsmerkmal.
Jägerzäune bestehen meist aus Kiefer oder Fichte und sind häufig kesseldruckimprägniert. Die Imprägnierung schützt das Holz vor Fäulnis und Insekten. Alternativ kann das Holz mit einer Lasur nachbehandelt werden.
Jägerzäune sind traditionell eher niedrig und dienen als dekorative Abgrenzung statt als Sichtschutz. Übliche Höhen reichen von etwa 80 bis 100 Zentimetern. Höhere Varianten sind seltener und wirken schwerer.
Die Zaunfelder werden zwischen Pfosten gesetzt, die im Boden verankert werden. Pfostenschuhe oder Einschlaghülsen erleichtern die Montage und schützen vor Erdkontakt. Ein gerader Verlauf lässt sich mit einer gespannten Schnur ausrichten.
Ein Jägerzaun eignet sich vor allem als optische Begrenzung von Vorgärten, Beeten und Wegen. Er markiert die Grenze, ohne die Sicht zu nehmen. Für Sicht- oder Windschutz sind geschlossene Zaunarten besser geeignet.









