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Bei einer Sandfilteranlage strömt das Poolwasser durch einen Behälter mit Quarzsand, der Schwebstoffe und Schmutz zurückhält. Das gereinigte Wasser fließt anschließend zurück ins Becken. Der Filtersand übernimmt dabei die eigentliche Reinigungsarbeit.
Der Quarzsand in einer Sandfilteranlage verliert nach einigen Jahren seine Kanten und filtert dann schlechter. In der Regel empfiehlt sich ein Wechsel etwa alle drei bis fünf Jahre. Bei starker Nutzung kann ein früherer Austausch sinnvoll sein.
Beim Rückspülen wird die Fließrichtung im Filter umgekehrt, sodass der im Sand gesammelte Schmutz herausgespült wird. Dieser Vorgang hält die Filterleistung stabil und sollte regelmäßig durchgeführt werden. Danach folgt ein kurzes Nachspülen, bevor der normale Filterbetrieb weiterläuft.
Eine Sandfilteranlage steht am besten trocken, wettergeschützt und in der Nähe des Pools. Ein fester, ebener Untergrund verhindert Vibrationen und erleichtert die Wartung. Ausreichend Platz rundherum macht das Rückspülen und den Sandwechsel bequemer.
Der Verbrauch hängt von der Leistung der eingebauten Pumpe und der täglichen Laufzeit ab. Kleinere Anlagen verbrauchen weniger, während leistungsstarke Modelle für große Becken mehr Strom benötigen. Energieeffiziente Pumpen mit regelbarer Drehzahl senken die laufenden Kosten spürbar.









