Das Brettspiel Saboteur versetzt die Spielenden in die Rollen von Goldgräbern oder Saboteuren innerhalb einer Goldmine. In diesem Spiel übernimmt jeder Teilnehmer eine geheime Identität als Zwerg, der nach Gold schürft, oder als Saboteur, dessen Ziel es ist, die Erkundung der Mine zu behindern. Da die jeweilige Rolle geheim bleibt, ist während des Spielverlaufs nicht immer ersichtlich, ob die Grabarbeiten den gemeinsamen Zielen dienen oder gezielt gestört werden.
Der Spielablauf gestaltet sich durch das Auslegen von Tunnelkarten, die von der Startkarte zu den verschiedenen Zielkarten führen. In jeder Runde hat ein Spieler die Wahl, entweder eine solche Karte abzulegen oder eine Aktionskarte zu nutzen. Mit den Aktionskarten können Mitspieler entweder unterstützt oder gezielt behindert werden.
Das Ziel für die Goldgräber besteht darin, das unter einer der Zielkarten verborgene Gold zu erreichen und die Beute unter sich aufzuteilen. Sollte das Gold nicht erreicht werden können, bevor das Kartenstapel leer ist, endet die Spielrunde unter anderen Bedingungen. Das Spiel lebt von der Interaktion zwischen den unterschiedlichen Rollen und der strategischen Entscheidung, ob man hilft oder blockiert.