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Bei einer Kassettenmarkise verschwinden Tuch und Technik im eingefahrenen Zustand vollständig in einem geschlossenen Gehäuse. Dadurch sind Stoff und Mechanik vor Regen, Schmutz und Sonne geschützt. Eine offene Markise bietet diesen Rundumschutz nicht.
Die Breite sollte den zu beschattenden Bereich abdecken, der Ausfall bestimmt die Tiefe des Schattens. Für Terrassen wird meist ein Ausfall gewählt, der auch bei tiefstehender Sonne genug Fläche verschattet. Die Maße orientieren sich an der Größe der Sitzfläche.
Viele Kassettenmarkisen sind mit Elektromotor und Fernbedienung erhältlich. Alternativ gibt es Modelle mit Handkurbel. Motorisierte Varianten lassen sich zudem mit Wind- oder Sonnensensoren kombinieren.
Verbreitet sind wetterfeste Tücher aus Polyester oder spinndüsengefärbtem Acryl. Sie sind lichtecht, wasserabweisend imprägniert und behalten ihre Farbe lange. Für die Terrasse ist ein UV-beständiges Gewebe empfehlenswert.
Die Markise wird über Konsolen an der Hauswand oder unter dem Dachvorsprung montiert. Der Untergrund muss tragfähig sein, damit die Halterungen sicher verankert werden können. Bei massivem Mauerwerk hält die Befestigung besonders zuverlässig.









